Tag der Stille in der Grundschule

Nach dem gestrigen Faschingsfest fand als Gegenpol heute der Projekttag der Stille statt.

Im ganzen Haus wurde geschlichen und geflüstert. Hinweisschilder zeigten an, überall und zu jeder Zeit leise zu sein.

Unsere Ohren sind ständig von Geräuschen umgeben. Manchmal merken wir das schon gar nicht mehr. Wenn viele Kinder zusammen kommen, kann über die Zeit ein hoher Lärmpegel erreicht werden. Für die Ohren bedeutet das Stress. Heute wollten wir ganz bewusst mal ganz leise sein. Still sein will gelernt sein. Denn das Zuhören, das Schweigen, das völlig geräuschlose Lernen ist leichter gesagt als getan. Wir haben’s heute gepackt. Auf den Fluren und in den Räumen war es deutlich stiller als üblich. Eigentlich wäre es schön, wenn es immer so sein könnte.

Wir haben besonderes Augenmerk auf das Leise sein gelegt. Dazu auch Ruhe- und Entspannungsübungen ausprobiert oder Yoga praktiziert und progressive Muskelentspannung. Kerzenschein und Dunkelheit wurden genutzt um zur Ruhe zu kommen, inne zu halten und die Ruhe zu spüren.

Beruhigende Musik mit Anleitungen, zur Ruhe zu kommen, in den Körper hinein zu spüren, konnten gehört werden.  Es gibt auch schöne Geräusche wie das Plätschern von Wasser oder andere entspannende Klänge. Auch diese klangen leise durch die Räume.

Unsere Aula nutzten wir, in dem wir Matten rund um ein Mandala gelegt haben. Darauf konnten die Schüler Übungen machen, den Klängen lauschen und sich in Kuscheldecken einkuscheln.

In manchen Klassen brachten sich die Schüler Kuscheldecken und ihr Lieblingskuscheltier mit und es wurde auch mal eine Höhle gebaut und leise darin gespielt.

Der Tag hat dazu beigetragen, in unserer oftmals hektischen und lauten Zeit einmal zur Ruhe zu kommen, die Stille zu genießen und achtsamer damit umzugehen.