Sonne, Sand, Sport und Spazieren – Die Bildungsfahrt der Jahrgangsstufe 8 nach Wittow

Bei bestem Wetter starteten die Klassen 8a, 8b und 8c inklusive Herrn Klamsenski, Herrn Linda, Herrn Rieckhof, den Klassenleiterinnen Frau Lüders, Frau Moros und Frau Sühr sowie Frau Meschke mit dem Reisebus zur Bildungsfahrt nach Wittow auf Rügen.

Bereits auf dem Hinweg gab es sowohl mit der Rügenbrücke das erste Stück Kultur zu erblicken als auch den ersten Bildungsaspekt der Fahrt, als die Schülerinnen und Schüler an einem kleinen Geographiequiz zum Reiseziel teilnahmen.

Der Rest des ersten Tages galt nach einem kurzen gemeinsamen Treff zu Kaffee und Kuchen, einer Belehrung um Verhalten vor Ort und dem gemeinsamen Abendessen dann vor allem der Erkundung der Umgebung. Mit der angenehmen Erfahrung, innerhalb weniger Minuten von der Unterkunft zum Strand zu gelangen, aber ohne Handys fanden die Schülerinnen und Schüler schnell ihre Ruhe in den verschiedenen Zimmern, während die Lehrer den ausgehängten Zeitplan und die Schlafenden bewachten.

Am Dienstag ging es direkt nach dem Frühstück zu Fuß nach Breege und von dort aus mit der Fähre weiter auf die Insel Hiddensee. Nachdem alle gemeinsam in der Nähe des Dornbusches ankamen, erkundete jeder für sich die Insel – wenige wanderten noch zum Leuchtturm, die meisten begaben sich schnellstmöglich auf den Rückweg nach Kloster, um das Schiff zurück nicht zu verpassen.

Auf dem Rückweg waren zwar vereinzelte Beschwerden über die Länge des Fußmarsches bei strahlendem Sonnenschein zu hören, doch gelang es den meisten Schülerinnen und Schülern, die Zeit durch Gespräche zu verkürzen und sogar die ein oder andere Lücke aus dem Schulunterricht zu schließen.

Nach dem gemeinsamen Abendbrot absolvierten die Klassen 8a und 8c eine durch die Klasse 8b organisierte Teambildungsmaßnahme. Mit großem Engagement hatte die Klasse 8b einen „Escape Room“ vorbereitet, aus dem die beiden anderen Klassen in verschiedenen Teams durch das Lösen von Rätseln entkommen mussten, bevor die Freizeit für einen Besuch am Strand oder das Begutachten der Leistung der Erzieher bei ihrer Herausforderung genutzt werden konnte.

Am Mittwoch brachen alle nach dem gemeinsamen Frühstück zum nördlichsten Punkt Deutschlands auf. Wieder wurden die gemeinsamen Wege genutzt, um das Lernen am anderen Ort zu genießen und die Lehrer auf dem Weg mal ganz anders kennenzulernen. Mit Blick auf die Steilküste konnten einige SchülerInnen und Schüler Fossilien finden und bestimmen, Fotos bei bestem Sonnenschein schießen, oder sich den Leuchtturm von Kap Arkona noch einmal näher ansehen.

Trotz zwei ziemlich laufintensiven Tagen konnte sich das Erzieherteam bei der von der Klasse 8c organisierten Teambildungsmaßnahme über sehr engagierte SchülerInnen und Schüler freuen, die sich sportlich verausgabten und gegenseitig anfeuerten. Bei dem in vier Stationen organisierten „Mini-Sportfest“ der Klasse 8c zeigten neben den später geehrten drei weiblichen und männlichen Siegern auch die meisten anderen Schülerinnen und Schüler Höchstleistungen, sogar diejenigen, welche mit Einschränkungen zu kämpfen haben.

Gut, dass danach ein gemeinsames Grillen anstand, bei dem sich einige SchülerInnen und Schüler durch großartige Leistungen bei großer Hitze hervortaten. Nach einer Ehrung der Schülerinnen und Schüler, die sich bei den Teambildungsmaßnahmen und der Organisation besonders hervortaten und einer kleinen Einlage der ErzieherInnen im Rahmen ihrer Herausforderung rundeten die durch die 8a organisierte Teambildungsmaßnahme und eine letzte Stunde Freizeit den Tag gelungen ab. Zwar zeigten sich einige Schülerinnen und Schüler trotz Dunkelheit, entsprechender Geräuschkulisse und Verkleidungen resistent gegen den Grusel einer Nachtwanderung, das Erzieherteam konnte aber auch laute Schreie im Wald hören.

So gingen nicht alle Schülerinnen und Schüler abends noch einmal zum Strand, einige fielen bereits erschöpft ins Bett, wieder andere ließen auf dem Gelände gemeinsam die Bildungsfahrt Revue passieren. Nach dem Frühstück am Donnerstag bestand ein letztes Mal die Möglichkeit, den Strandsand zwischen den Zehen zu spüren und Fotos an der Ostseeküste zu schießen. Als am letzten Tag nach dem Frühstück die Zimmer abgenommen wurden, konnte jede Schülerin und jeder Schüler ein Highlight der Bildungsfahrt benennen und ein wenig erschöpft, aber fröhlich die Heimfahrt antreten.

Ein großer Dank gilt dabei nicht nur den Schülerinnen und Schülern, die durch die eigenständige Organisation verschiedener Programmpunkte, die stetige Hilfsbereitschaft und nicht zuletzt das fast immer vorbildliche Verhalten die Bildungsfahrt großartig mitgestalteten. Auch den Eltern aller drei Klassen soll an dieser Stelle für die Vorbereitung nicht nur der verschiedenen Kuchen und der kleinen Aufmerksamkeiten gedankt werden, über die sich alle sehr gefreut haben. So zeigt sich, dass auch unter erschwerten Bedingungen Einiges möglich ist, solange die Kooperation aller Beteiligten gelingt.