Wie geht man mit „Cybermobbing“ um? – Projekt der Jahrgangsstufe 6

Ende September fand in den drei sechsten Klassen das Projekt „Cybermobbing“ statt. Schon seit einigen Jahren unterstützt uns hierbei die Güstrower Polizei. In diesem Schuljahr kam der Polizeibeamte Herr Lohrmann in die Schule. Gestartet hat der Projekttag mit einer „warmen Dusche“: Die Jungen und Mädchen warfen sich einen Ball zu und machten einander ein Kompliment. Dies ist ein schönes Ritual, das jedem Kind zeigen soll, dass es ein gern gesehenes Mitglied der Klassengemeinschaft ist.

Herr Lohrmann klärt die Kinder über das Thema „Cybermobbing“ auf

Anschließend tauchten die Klassen in das Thema ein. Der Polizeibeamte Herr Lohrmann erklärte den Kindern, was Cybermobbing eigentlich ist und welche Folgen es haben kann. Mithilfe von Visualisierungen und Filmen konnten die Schülerinnen und Schüler die Thematik verinnerlichen und in den Gesprächsrunden zeigen, was sie gelernt haben. Anschließend arbeiteten die Kinder in Gruppen und entwickelten verschiedene Plakate sowie ein Rollenspiel.

Die erste Gruppe erklärte auf ihrem Plakat, was überhaupt Cybermobbing ist. Außerdem stellten sie eine App vor, die Betroffenen helfen kann. Gruppe zwei beschäftigte sich mit dem Thema „Trolle im Internet“. Ihr Plakat klärt auf, was so ein Troll überhaupt ist, was er im Internet macht und was man gegen ihn tun kann.

„Fair im Netz“ ging es bei Gruppe drei zu. Die Schülerinnen und Schüler stellen auf ihrem Werk die verschiedenen sozialen Plattformen (z.B. Instagram, WhatsApp, YouTube) vor und geben Tipps wie man sich dort respektvoll verhalten kann.

Natürlich wollten die Kinder auch Hinweise geben, worauf man allgemein achten sollte, wenn man online unterwegs ist. So erarbeitete die vierte Gruppe „Tipps für Netzhelden“; ein Tipp lautet: „Schau hin und pass auf, dass niemand online fertiggemacht wird.“.  

Die fünfte Gruppe hatte die Aufgabe ein Rollenspiel vorzubereiten. Die Kinder präsentierten ein Stück, in dem es um eine neue Mitschülerin geht, die aufgrund ihrer Frisur von anderen geärgert wird. Es wurde ein Bild von der Frisur gemacht, bearbeitet und online verschickt. Einige Mitschüler fanden dies nicht in Ordnung und halfen der neuen Mitschülerin. So konnten unsere Kinder zeigen, dass sie verstanden haben, dass das Weiterschicken von Bildern nicht okay (und ohne Zustimmung auch nicht erlaubt) ist und, dass sie in der Lage sind, eine Lösung für ein Problem zu finden.

Alles in allem war es ein gelungener Projekttag für alle Beteiligten. Die wunderschönen Plakate der Schülerinnen und Schüler hängen in der Schule aus.