Am 5.12.2023 besuchten alle fünften und sechsten Klassen sowie die DaZ-Klasse das Ernst-Barlach-Theater, um sich das Stück „Die Schneekönigin“ anzuschauen. Das winterliche Wetter an diesem Tag, versehen mit Schneefall, brachte schon beim Hingehen alle in die richtige Stimmung.
Warum gehen wir mit unseren Schülerinnen und Schülern eigentlich ins Theater? Zum einem, um mit einem märchenhaften Theaterstück die Kinder in Adventsstimmung zu versetzen. Zum anderen ist es auch unsere Aufgabe, dass die Schülerschaft die Institution „Theater“ als kulturelle Einrichtung kennenlernt. Außerdem war es für einige Jungen und Mädchen der erste Theaterbesuch und somit ein besonderes Highlight.



Die Inszenierung „Die Schneekönigin“ des Jungen Staatstheaters Parchim hat unlängst erfolgreich Premiere gefeiert. Das Ensemble des Jungen Staatstheaters Parchim freute sich, das beliebte Weihnachtsmärchen auf der Bühne zu präsentieren und das Publikum in Weihnachtsstimmung zu bringen und zu verzaubern.
Hier eine kleine Zusammenfassung des Märchens: Es waren einmal ein Waisenjunge namens Kay und ein Mädchen namens Gerda. Gerdas Oma hatte Kay bei sich aufgenommen und so verbrachten Kay und Gerda spielend jeden Tag miteinander. Eines Tages tauchte die Eiskönigin bei ihnen auf und forderte Kay auf, sie zu küssen. Kay, der nicht als Angsthase (so bezeichnete ihn die Schneekönigin, da er sich zunächst nicht traute sie zu küssen) dastehen wollte, küsste schlussendlich die Schneekönigin und so verzauberte sie ihn.
Im Winter fährt eines Tages die Kutsche der schönen Schneekönigin durch das Dorf in dem Kay lebt. Aus Spaß hängt er sich hinten an. Doch plötzlich zieht ihn die Königin in die Kutsche. Er verfällt ihrer kalten Schönheit und beschließt von nun an mit ihr in ihrem Palast zu leben.
Der Frühling kommt und weil Kay noch immer nicht zurück ist, macht sich Gerda auf die Suche nach ihm. Auf ihrem Weg kommt sie an einem Schloss vorbei. Dort leben ein Prinz und eine Prinzessin. Sie schenken Gerda für ihre Weiterreise warme Kleider und eine Kutsche. Ihre feine Garderobe bemerken leider Banditen, die sie in einem Wald überfallen. Eines der Banditenmädchen findet Gefallen an Gerda und nimmt sie bei sich auf. Die Mädchen freunden sich an und schließlich lassen die Banditen Gerda weiterziehen und geben ihr sogar ein Rentier mit.
Als sie schließlich das Schloss der Schneekönigin erreicht, findet sie Kay fast erfroren vor. Er kann die Kälte nicht. Als Gerda ihren Freund so sieht, hat sie Mitleid und weint um Kay. Ihre Tränen lassen sein gefrorenes Herz schmelzen. Endlich ist er frei und kehrt mit Gerda nach Hause zurück. Als die beiden im Dorf ankommen, sind sie bereits erwachsen.
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