Suchtprojekt der Klassenstufe 8

Wissen vermitteln, Erfahrungen sammeln und Handlungskompetenz stärken, das sind die Ziele des Gesundheitsprojektes, das alljährlich für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 durchgeführt wird.

Am 19./20.03.2024 erschienen die Teilnehmer*innen zum Unterricht in anderer Form in der Schule. Unter Beteiligung vieler Kooperationspartner gestalteten die Lehrerinnen der Fächer Sozialkunde und Biologie abwechslungsreichen Unterricht in kleineren Lerngruppen.

 Am 19.03.2024 stand zunächst das Thema Sucht im Mittelpunkt. Frau Johannsen, Präventionsbeauftragte der Polizei Güstrow, informierte die Schülerinnen und Schüler über Strafmündigkeit und das Betäubungsmittelgesetz. Frau Eggert-Weda vom Südstadtclub Güstrow stellte leckere alkoholfreie Cocktails mit allen Teilnehmer*innen her. Frau Tölle, Lehrerin unserer Schule, thematisierte den Zusammenhang zwischen Sucht und Werbung. Besonders emotional und nachhaltig war die Gesprächsrunde mit Usern illegaler Rauschmittel, die sich derzeit in einer therapeutischen Einrichtung befinden und über ihr Leben mit der Droge berichteten.

Am 20.03.2023 stand dann die mentale Gesundheit im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Frau Krüger, Mental Health Coach organisierte unser Schulsozialarbeiter Herr Carsten einen actiongeladenen Tag. Referentinnen der Techniker Krankenkasse widmete sich im Projekt Snake dem Thema Stress, vermittelten Wissen und zeigten den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Übungen zur Entspannung. Herr Wessalowski, Sucht- und Drogenberater der Diakonie Güstrow stand als Gesprächspartner den Teilnehmer*innen zur Verfügung. Wie fühlt man sich nach Konsum von Alkohol und wie wird unsere Wahrnehmung dadurch beeinflusst? Die Antwort dazu konnten die Schülerinnen und Schüler am eigenen Leib erfahren – den Hindernisparcours mit der Suchtbrille zu absolvieren war ebenso schwierig wie lustig.

Im Namen aller Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 bedanke ich mich ganz herzlich für die Gestaltung der Projekttage bei allen Kooperationspartnern.

Kerstin Pribbernow

Biologielehrerin